der Lotharpfad hat es mir…

… angetan!!! Seit es den Pfad gibt, ja bevor er überhaupt bekannt war, begleite ich das Werden und Vergehen auf diesem Stück Natur. Bestimmt 100 Mal war ich schon dort – an der Schwarzwaldhochstrasse, auf einer Waldfläche, die der Orkan Lothar 1999 im Dezember umgeworfen hat und wo das Naturschutzzentrum Ruhestein auf einer Fläche von 10 Fußballfeldern der Natur ihren Lauf gelassen hat. Das bedeutete, dass der Wald bzw. die umgeworfenen Bäume nicht aufgearbeitet – sprich geerntet und verkauft wurden, sondern das alles wie ein großes Mikadospiel liegen blieb. Und es ist gewachsen, ein neuer Wald in nicht mal 15 Jahren – sensationell und deutlich schneller und höher als auf den aufgeräumten Flächen direkt nebendran.

Jedes mal ist es spannend und viele Stammgäste fragen schon bei ihrer Anreise, ob wir nicht wieder mal hochfahren zum Lotharpfad, um zu schauen, was die Natur in der Zeit seit dem letzten Besuch nicht wieder alles verändert und geschaffen hat.

Natürlich habe ich auch manches fotgrafiert in dieser Zeit und beispielhaft habe ich einige Bilder aus der Zeit 2002-2004 und jetzt zehn Jahre später am 8. Mai 2013 aufgenommen, eingestellt.

Die gleiche Wurzel fotografiert im Jahr 2004 mit dem damaligen Förster Steffen Wagner, dann die Aufnahme von vergangener Woche und schließlich zum dritten mit dem Wanderkoch aus dem Jahre 2003 (den Blick bitte auch auf den zwar nur begrenzt zu sehenden Baumwuchs am Bildrand!!)

Dann noch zwei Aufnahmen von fast derselben Stelle fotografiert, also der gleiche Ausblick, kurz nach der Aussichtsplattform an der Grenze zum badischen Land und zwar vom Dezember 2002 und von letzter Woche – also 11 Jahre dazwischen – es kommt einem vor wie eine andere Welt und nirgends sieht man eindrücklicher, welche gestalterische Dynamik die Natur entwickelt:

Nun noch ein paar Eindrücke aus der Vergangenheit, lose aneinandergereiht:

…und dann wieder einige Bilder von letzter Woche, aufgenommen an unserem Ruhetag, an welchem ich mal wieder mit meiner Frau den Pfad genossen habe…

SENSATIONELL – und da sag einer, die Natur könne es nicht.

Letztens war ich bei einer Veranstaltung, wo von einer Teilnehmerin behauptet wurde, der „Wald verrecke“, wenn man ihn nicht pflegt und Waldwirtschaft betreibt – und das sagte die Frau auch noch unserem Ministerpräsidenten ins Gesicht. Meine Antwort sind die Bilder oben – ohne Worte…

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