Die Wanderwochen….

…. überholen sich beinahe. Die eine fängt morgen an und über die letzte habe ich noch gar nichts erzählt. Aber es gibt für einen Wanderkoch halt auch noch andere Dinge, die er zu erledigen, arbeiten, kochen und zu führen hat. Zudem ist uns auch ein Malheur passiert – dem aufmerksamen blog-Leser wird es nicht entgangen sein – Es fehlen einige Beiträge von mir,  d.h. sie sind einfach spurlos verschwunden – ich hatte doch über den Rippenfarn und den superschönen Zick-zack-Baum im Naturschutzgebiet Schliffkopf geschrieben und eines morgens mache ich den blog auf und weg waren sie, die Berichte. Nun ja, mein Betreuer in Sachen blog, Herr Treichl, hat sich auf die Suche gemacht….

Warum soll es im Internet nicht anders, wie im echten Leben….

Also, ich wollte doch über die vergangene gemütliche Wandertour berichten: „bestückt“ mit 3 1/2 Wanderführern waren wir über 30 Wanderer, die dem Namen gemütlich wirklich alle Ehre gemacht haben. Wir hatten natürlich das Pflichtprogramm mit dem Sankenbachsee und Rast an der Grillstelle zu erfüllen – zum einlaufen vom Rosengarten aus ist das immer die ideale Tour, vorbei an Hindenburgtannen-Stumpf (samt Erzählung) zum See mit den großen Karpfen und am idyllischen Bachlauf zurück am Wildgehege mit den Rothirschen vorbei – stets einen Schnaps im Rucksack – ein guter Auftakt. Der zweite Tag stand im Zeichen des Panoramabähnles, d.h. wir haben den Oldtimer-Bus gechartert und sind mit Senior-Chef des Busunternehmens hoch an die Schwarzwaldhochstrasse und mit Sondergenehmigung sogar ganz hoch bis auf den höchsten Berge des Nordschwarzwaldes – die Hornisgrinde. Dabei hatten wir auch einen Ranger des Naturschutzzentrums Ruhestein, Patrick Stader, der uns kundig mit Humor durch die Hochmoorfläche führte. Der Humor war auch sehr wichtig an diesem Tag, denn wenn ich sage, dass wir auf dem höchsten Punkt der Region waren, denken alle Leser an die wunderbare Weitsicht von da oben – Tatsächlich haben wir weniger weit gesehen als alle anderen Tage zusammen, höchsten dreissig Meter weit – denn wir waren in den Wolken bei 6 Grad Außentemperatur, aber im Hochmoor bei Nebel- das hat auch etwas sehr Mystisches, man wartet jeden Augenblick auf den großen Wolfshund der aus dem Moor von Dartmoor á-la Edgar Wallace auftaucht…

Die Geschichten vom Ranger über die Natur, Pflanzen und Tiere haben diese Exkursion für alle zu etwas ganz besonderen gemacht – vielen Dank an Patrick. Für die Wanderer hatten wir dann noch ein Zusatzbonbon und sind gemeinsam das Rotmurgtal (ca. 8 km) an kleinen Wasserfällen vorbei ins Tal gewandert.

Der Mittwoch war unser Tonbachtal-Wandertag. Mein Heimattal darf ich den Gästen doch nicht vorenthalten und in der Pudelsteinhütte war leckere Einkehrrast mit klassischer Musik und Vogelgezwitscher. Der Freitag war mit Hütteneinkehr verbunden bei meinem Namensvetter Klumpp, nämlich Otto Klumpp in der Schankhütte.

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