Frösche- und Krötenwanderung zum Buhlbachsee

Also das war schon ein faszinierendes Erlebnis.  Mit den Gästen wanderten wir, vorbei an den wirklich allerletzten Schneeresten, zum idyllischen Buhlbachsee, den ich schon mehrmals auf diesen blog-Einträgen erwähnt und gezeigt hatte. Aber noch niemals so, wie dieses Mal. Auf den letzten paar hundert Metern zum See sahen wir auf dem Weg, rechts und links in den schmalen Bächen ein paar Frösche auf der alljährlichen Wanderung zu den Laichplätzen. Manches Männchen ließ sich auch schon von einem Weibchen huckepack tragen. Auf dem Weg mussten wir aufpassen, dass wir nicht auf die Tiere treten, so dicht an dicht waren sie vorhanden.

Und am Seeufer im Schilfgürtel da waren es dann hunderte, die wir sahen und bestimmt tausende, wenn nicht zehntausende rund um den See verteilt. Ein summendes tiefes Geräusch untermalte die Szenerie; einige von uns dachten, dass hoch über uns ein vorbeifliegendes Flugzeug für das Geräusch verantwortlich sei. Doch es waren die Frösche und Kröten. Ein beinahe 2 Meter breiter Streifen war wie ein Moor aus Froschlaich. Das müssen Millionen von Eiern sein – was wird das geben, wenn das alles Frösche gibt…. Und überall hüpft es, bewegt sich was – es war faszinierend und die Bilder geben die Eigenartigkeit der Szenerie nur bedingt wieder. Durch diese zähe Masse aus Kubikmetern Froschlaichgucken hier und da die Köpfe der dafür verantwortlichen Frösche und die Tiere bewegen sich schwerfällig durch die gallertartige Masse. Egal wohin man blickt, irgendwo hüpft gerade einer weg vom See oder hin zum See und dieser immerwährende Laichgesang oder wie man das nennt, kein richtiges Quaken, aber uns wurde eindrücklich bewußt, dass dieser Buhlbachsee in den ersten Aprilwoche diesen Jahres ganz und völlig in der Hand der Frösche war.

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