Moorwasser sieht doch aus wie ein guter Cognac…

sollte man meinen. Nach starken Regenfällen läuft das Wasser aus den Hochmooren oberflächig ab und kann auf Grund der Wassermenge nicht versickern. Versickern bedeute immer auch reinigen und filtern durch die verschiedenen Gesteinsschichten. Wenn das Wasser dann wieder zu Tage tritt, ist es klar.

Aber eben nicht bei viel Regen; dann werden die Bäche wie „COGNAC“ und wenn die Sonne dann wieder scheint und im Wasser glitzert, dann möchte man am liebsten einen Schluck trinken. Ich hab’s probiert und es schmeckt nicht nach Remy Martin VSOP, nein, es schmeckt moorig, irgendiwe wie eine Fango-Packung…. Ach ja, und wenn das Wasser dann von Stein zu Stein plätschert, dann bildet sich ein weißer Schaum, der auch sehr moorig schmeckt und irgendwir wie Seife bzw. ausgeschüttetes Spülmittel aussieht. Ich denke, dass sind Huminsäuren und andere eiweißähnliche Stoffe, die ausgeschlagen werden – so wie beim Capuccino, nur nicht so lecker.

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