Wie ist das nun mit den mystischen Plätzen,…

,…denen wir während einer Wanderung so begegnen.

In einem meiner Bücher steht, dass Bäume reden können, dass Bäume eine Seele haben. Wir benötigen sicherlich drei Flaschen guten Rotwein, bis wir diese Sache ausreichend erörtert haben. Klären und beweisen lassen sich solch – oftmals sehr esoterisch – klingenden Ansichten kaum, aber dass es Plätze gibt, die einen bezaubern aufgrund ihrer Schönheit, dass es Bauwerke gibt, die einen in ihren Bann ziehen, aufgrund ihrer Mächtigkeit und inposanten Wirkung und dass es auch Pflanzen gibt, die einen Wanderer faszinieren aufgrund ihres außergeöhnlichen Wuchses – das steht wohl außer Frage.

Und wie nun jeder Mensch die Dinge, die einem in der Natur begegnen wertet, dass bleibt jedem selbst überlassen. Die Wirkung und auf die kommt es ja hauptsächlich an, die ist bei Naturschönheiten immer subjektiv. Aber meistens sind die Eindrücke positiv – wirken beruhigend, lassen das Wunderbare der Schöpfung ahnen und holen einen wieder runter, wie man so schön sagt. Mit geht es oft so beim Wandern – nach einem wirklich anstrengenden Tag in der Küche, wenn wir für hundert Gäste im Restaurant Essen gekocht und serviert haben, dann ist eine Wanderung im Wald, das Langsame, das Farbenspiel mit hunderten von Grüntönen und die kleinen Wunder am Wegesrand – das alles ist dann Seelenbalsam – ich möchte es nicht missen.

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