Wildkräuter-Seminar

Vergangene Woche hatte ich eine wunderschöne Wanderwoche mit meinen Hausgästen. Wir waren an vier Tagen unterwegs in den Wäldern rund um Baiersbronn – auch an unserem Ruhetag – dem Mittwoch – war ein Wandertag. Wobei, ganz ehrlich, ist das jetzt arbeiten, wenn ich mit den Gästen unterwegs bin oder ist es Freizeit. Wahrscheinlich ein wenig von beidem…. Nun denn, am Samstag hatte ich dann einen freien Tag und nutzte diesen für einen Besuch in Freiamt im Südschwarzwald, um an einem Wildkräuterseminar mit Kochgeflüster teilzunehmen. Es hat super viel Spass gemacht und ich habe es sehr genossen einmal nicht selbst die Verantwortung zu tragen und vorneweg zu gehen….Zudem hatte ich Muse, mich mal etwas um meinen neuen Fotoapparat zu kümmern, denn wenn ich selbst mit Gästen unterwegs bin, dann ist für so etwas kaum Zeit….Beim Kochgeflüster war ich dann vom tatsächlichen Kochen entschuldigt, d.h. das haben die anderen Teilnehmer für mich mit übernommen – und so war es dann ein echter Ruhetag. Es ist manchmal gut, wenn man so eine Tour auch aus der Sicht des Gastes mitmacht, da kann ich für meine eigene Arbeit und meine Schlemmertouren nur von lernen. Ach ja, der Sauerklee mit  seiner Blüte stach richtig in die Augen und da viele meinen Klee = Klee, dachte ich, wenn man die Blüte sieht, dann ist gut zu erkennen, dass der Sauerklee nicht wirklich viel gemein hat mit dem weißen und roten Wiesenklee. Und schmecken tut er richtig sauer. Deshalb sollte man ihn auch nicht kiloweise verzehren, dann tut er einem nämlich nicht mehr gut und insbesondere Menschen mit Nierenproblemen sollten ihn meiden (Stichwort Oxalsäure). Frau Nehrbaß und ihre Touren kann ich nur empfehlen und insbesondere auch Ihren Ehemann – Roland Spiegelberger mit seinem umfassenden Sachverstand: http://www.essbare-wildpflanzen-freiamt.de

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